english » polish »  
MUSEUM

KOMMENDE VERANSTALTUNGEN

AUSSTELLUNG

BESUCH

CAFE

BUCHHANDLUNG

BILDUNGSPROGRAMM

SPONSORSHIP

VERANSTALTUNGEN

FOTOGRAFIEN

LINKS

KONTAKT

HOME

 

NEWSLETTER

 
 

Jüdische Ruinen | Jüdische Kultur | Holocaust | Vergangenheit | Gestaltung

geben Sie bitte Ihre e-mail Adresse an »

   

Die Die Ausstellung "Spuren der Erinnerung" ist ein eindrucksvolles fotografisches Werk in Gedenken an eine verschwundene Welt, die jüdische Vergangenheit Polens.

Die jüdische Kultur hat sich in Polen über einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren entwickelt bevor sie während des Holocaust auf brutalste Weise zerstört wurde. Heute wird die jüdische Vergangenheit Polens durch die Bilder und Grausamkeiten von Auschwitz überschattet. Aber um diese jüdische Vergangenheit in ihrer Ganzheit zu begreifen, müssen diesen Bildern weitere hinzugefügt werden: Spuren der Erinnerung, die in den Städten und Dörfern, in denen einst das jüdische Leben blühte, wiederzufinden sind.

Die Ausstellung versteht sich nicht als historisch im konventionellen Sinne, wir zeigen keine Bilder aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Ganz im Gegenteil - wir präsentieren Bilder der Gegenwart, um aufzuzeigen, was von der Vergangenheit im heutigen Galizien noch sichtbar ist. Die Konzeption und Zusammenstellung der Ausstellung bedurfte einer zwölf Jahre andauernden kreativen Zusammenarbeit zwischen dem britischen Fotografen Chris Schwarz und seinem Landsmann Professor Jonathan Webber. Das ausgestellte Bildmaterial ist während jahrelanger Reisen durch galizische Dörfer und Städte gesammelt worden und soll eine völlig neue Perspektive auf die jüdische Vergangenheit Polens, die fast nur noch in Form von Ruinen weiter existiert, eröffnen. Das Ziel ist, aus den diversen Relikten jüdischen Lebens und jüdischer Kultur, die heute noch zu sehen sind, ein einheitliches Bild zusammenzustellen und diese Spuren in einer Art zu beschreiben und zu interpretieren, die sowohl informativ und begreifbar ist als auch zum Nachdenken anregt.

Die Ausstellung besteht aus fünf Teilen, entsprechend verschiedener möglicher Herangehensweisen an die Thematik: Traurigkeit in der Konfrontation mit den Ruinen; Interesse an der ursprünglichen Kultur; Entsetzen über die Vernichtungsmaschinerie und schließlich Anerkennung für das Bemühen, die Spuren der Erinnerung zu erhalten. So sind am Schluß der Ausstellung einige Menschen zu sehen, die am Gedenken und der Wiederbelebung der jüdischen Vergangenheit Polens beteiligt sind.