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Der Holocaust: Stätte des Massenmordes

und der Zerstörung


Der dritte Teil befasst sich mit den Geschehnissen während des Holocaust. Dieser Teil repräsentiert nochmals einen kompletten Wechsel von Stimmung als auch Tempo und konzentriert sich auf das, was im heutigen Polen über die Brutalität der Zerstörung erfassbar ist. Die eindrucksvollen Fotos in diesem Teil zielen darauf, den Besuchern behilflich zu sein, über das vor allem im internationalen Kontext im Vordergrund stehende Symbol der Eingangstore von Auschwitz-Birkenau hinauszuschauen und ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen was passiert ist, wie es passiert ist und wo es passiert ist. Die Fotos von Auschwitz sind Zeugnis des Ausmaßes der dort stattgefundenen Zerstörung. Beim Anschauen der Winterlandschaft mit ihren einfachen Holzbaracken, die sich im tiefen Schnee bis zum Horizont erstrecken, kann der Betrachter es kaum vermeiden, sich mit der damaligen Situation an diesem Ort auseinanderzusetzen. Im Gegensatz dazu möchten die Sommerbilder einen Eindruck von der Hitze geben, die nicht weniger eine Qual gewesen sein muss. Die meisten Fotos wurden in Auschwitz-Birkenau gemacht, manche davon in den abgelegeneren Teilen des Lagers. Die Fotos des Hauptlagers von Auschwitz-Birkenau, der aus Backstein erbauten Kasernen und der dortigen Museumsausstellung, sind wahrscheinlich schon eher bekannt, deshalb aber nicht weniger eindrucksvoll.

 

 

 

Gorlice. Viele der Juden dieser Kleinstadt wurden in der Umgebung ermordet: etwa 90 im jüdischen Friedhof und etwa 700 im Wald, 4km entfernt vom Stadtkern in Gorlice.

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Auschwitz-Birkenau. Die meisten Menschen wurden in Auschwitz gleich nach ihrer Ankunft ermordert. Menschen, von der SS als arbeitstauglich aussortiert, wurden im Konzentrationslager untergebracht, wo sie schreckliches Leid durchleben mussten bis sie meist wegen Erschöpfung oder Krankheit umkamen. Dieses Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Konzentrationslager, vermittelt aber einen Eindruck vom Ausmass der SS-Vernichtungsmaschinerie und der schier unendlichen Zahl an Opfern.

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Blick auf den Fluss San nahe der Stadt Sanok. Der Fluss war von 1939 bis 1941 Teil der deutsch-sowjetischen Grenze. Tausende Juden flohen über den Fluss und entkamen somit dem Holocaust.

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