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Jüdische Ruinen | Jüdische Kultur | Holocaust | Vergangenheit | Gestaltung

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Die Gestaltung des Gedenkens


Im Gegensatz zu den Fotos der vorhergehenden Abschnitte, auf denen keine Menschen abgebildet sind, zeigt dieser letzte Abschnitt der Ausstellung Personen die in verschiedenster Weise am Gedenken beteiligt sind. Die Fotos bilden einen hoffnungsvollen Ausklang der Ausstellung, einen optimistischen Blick in zukünftige Zeiten. Denn Erinnerung schafft Orientierung und ist wichtiger Bestandteil der Zukunft. Gedenken kann viele Formen annehmen: es gibt den "March of the Living"; die vielen Besucher des Ausschwitz Museums; das jüdische Fest in Krakau; Staatsbesuche sowie dezentrales Gedenken an den vielen Orten der Erinnerung. Neue Gedenktafeln werden eingeweiht, Judaistik wird an der Universität und im jüdischen Kulturzentrum in Krakau gelehrt und Touristen werden zunehmend Möglichkeiten geboten, Einblick in die jüdische Kultur zu gewinnen.

 

 

 

Krakau. Mitglieder der kleinen jüdischen Gemeinde Krakaus treffen sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslager Plaszow um sich am Holocaust Gedenktag gemeinsam zu erinnern und zu beten.

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Krakau. Szeroka Strasse in Kazimierz. Konzert unter freiem Himmel während des jüdischen Festivals, welches seit 1991 jährlich stattfindet. Dieses zieht jedes Jahr tausende von BesucherInnen an, die eine Woche lang jüdische Kultur feiern. Es endet traditionell mit dem abgebildeten Konzert auf dem zentralen Platz des jüdischen Kazimierz.

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Auschwitz. Gedenkzug einer Gruppe junger Israelis unter dem Eingangstor des ehemaligen Konzentrationslagers. Sie sind TeilnehmerInnen des jährlich stattfindenen „Marsch of the Living“, einer erst seit kurzem existierenden Gedenkreise für Jugendliche aus aller Welt, die nach ihrem Besuch in Auschwitz nach Israel weiterreisen.

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